Wenn ich mir die Bildergalerien der verschiedenen Socialmedia Plattformen ansehe,

sehe ich meistens immer nur eine Einstellung…

das Model steht/sitzt/liegt in der Mitte des Suchers und die Kamera wird ausgelöst,

das Model, ER oder SIE, schaut in die Kamera, mehr oder weniger verbindlich, und lächelt.

 

Diesen Ablauf und Umgang mit dem „Moment des Fotografierens“ erlebe ich oft bei den Teilnehmern meiner Workshops. Fotografie ist aber mehr als den Autofokuspunkt in die Mitte auf das Gesicht zu stellen und auszulösen.

Ich habe heute bei vielen Kameras viele Autofokuspunkte über das Sucherbild verteilt, warum werden die nicht genutzt.

Warum wird oft auf Blende 8 oder 11 abgeblendet ? Hauptsache alles scharf ?!

 

Fotografie ist doch Selektion des eigenen Blickes, meine Auswahl des Augenblickes und der Bildkomposition.

Ich nutze vorhandene Technik für meine Kreativität und den Moment des Fotografierens.

Die eigene Bildersprache entwickeln, sollte Ziel eines jeden Fotografen sein.

 

 

Fotografie ist das Spielen mit den Möglichkeiten der Technik im Zusammenspiel mit meinen eigenen Ideen und Emotionen.

Ich fotografiere nicht, weil der Fotograf xyz so fotografiert hat und damit viel Geld verdient,

sondern ich fotografiere so und nicht anders, weil ich es gerade in diesem Moment so will.

Ich fotografiere mein Bild und mache nicht nach.

Wir machen keine dokumentarischen Abbilder, sondern zeigen unsere Gefühle in unseren Bildern.