Unter „dailyworx“ werde ich in unregelmäßigen Abständen 

über meine Arbeit berichten. 

Über meinen Job und Foto-Technik schreiben,

und über meine Einstellung zur Fotografie… 

wie ich mit ihr umgehe und wie ich,

der ich tief aus der analogen Zeit komme,

seit Jahren nur noch digital fotografiere…

immer mit dem Gedanken, das Foto sollte fertig sein, 

wenn es fotografiert ist.

Die Belichtung und der Ausschnitt stehen 

im Moment der Aufnahme fest.

Die Nachbearbeitung steht niemals im Vordergrund…

und im Hinterkopf habe ich sie schon gar nicht.


13. Juni 2021

Endlich wieder live Workshops!!!

 

„Vormachbilder mit Klodjana“ 

aufgenommen bei zwei Workshops 

auf der Photo Adventure in Duisburg am 13. Juni 2021.

 

Workshop eins

„Schwarzweiß bei schwachem Licht... Out of the Box“ 

 

Fotografieren ist immer die Gratwanderung 

zwischen Schärfe und Unschärfe,

zwischen zu hell und zu dunkel, 

zwischen dem Schnappschuss und dem verpassten Moment,

zwischen abfotografiertem Sujet und eigener Bildkomposition,

zwischen fotografischer Lockerheit und verkrampften Gedanken an die anzuwendende Fototechnik

diese Liste kann man beliebig verlängern.

Begeben wir uns dann in den Bereich des „schwachen Lichtes“,

das heisst ohne weitere zusätzliche Beleuchtungsquelle, dann 

begeben wir uns in den Bereich des fotografischen Überlebenskampfs 

mit dem vorhandenen Licht oder der Ausnutzung der vorhandenen Lichtquellen.

Dazu müssen wir das Licht sehen und 

gedanklich fotografisch umsetzen,

die allgemeine Helligkeit beurteilen und dann auch noch 

die Umsetzung in Schwarzweiss empfinden,

die Übertragung der Farbwerte in Grauwerte.

 

Workshop zwei

„Ich mache „meine“ Bilder!“

 

Wenn ich mir die Bildergalerien der verschiedenen SocialMedia Plattformen ansehe,

sehe ich meistens immer nur eine Einstellung…

das Model steht/sitzt/liegt in der Mitte des Suchers und die Kamera wird ausgelöst,

das Model, ER oder SIE, schaut in die Kamera, mehr oder weniger verbindlich, und lächelt.

Der Datensatz gelangt auf die Festplatte und wir bis zum „Gehtnichtmehr“ bearbeitet. 

Wir machen ja RAW Dateien und die müssen entwickelt werden.

Der Ausschnitt wird am Monitor bestimmt, wir haben genug Pixel, 

das Modell steht ja auch in der Mitte und dann kann ich entscheiden, 

ob es Hoch- oder Querformat werden soll.

Und weil das viele so machen, sehen die Bilder 

vom Style her fast alle gleich aus.

Es ist das gleiche Sujet mit wechselnden Protagonisten.

 

Es ist immer nur ein Abbild und sagt nichts über das Modell 

vor der Kamera oder über den Urheber hinter der Kamera aus..

 

Wir machen keine dokumentarischen Abbilder,

sondern zeigen unsere Gefühle in unseren Bildern.

Landläufig wird immer gesagt, 

der Fotograf „klaut“ sich beim Fotografieren 

Momente beim seinem Modell, ich glaube das nicht. 

Ich denke, der Fotograf stellt sich bloss, weil er offen zeigt, 

was er gesehen hat und wohin er gesehen hat.

 

Das ist etwas ganz Anderes, aber das ist der Weg zu meinem eigenen Fotografier-Style… 

wenn dann noch die Bildaufteilung und der inszenierte Moment der Zufälligkeit hinzukommt…

 

sollte es mit „meinem“ Bild schon klappen.

 


06.Juni 2021

Premiere an der Oper Köln!

„Mazeltov, Rachel’e“  am 06.Juni 2021

Musikalische Farce von Christian von Götz,

fotografiert von Paul Leclaire.

 

MUSIKALISCHE LEITUNG Rainer Mühlbach 

INSZENIERUNG Christian von Götz 

BÜHNE & KOSTÜM Pascal Seibicke

LICHT Andreas Grüter

 

Dalia Schaechter, Claudia Rohrbach, Verena Hierholzer,

Dustin Drosdziok, Stefan Hadžić und Matthias Hoffmann…

spielen, singen, tanzen, springen, wirbeln…

bewegen, berühren, machen nachdenklich…

und sprühen vor Spiellust…

 

Oper Köln schreibt…

“Das Publikum wird zu Zeugen einer so irrwitzigen wie musikalisch ergiebigen Geisterstunde, ganz nah am (Alltags-)Leben – und auch mal ›scharf daneben‹. Dabei werden zahlreiche bis dato ins Vergessen gerückte Schätze aus dem Schaffenswerk jüdischer Komponisten gehoben. Die ideale Sommerproduktion zum Jubiläum!“

 

»WENN ICH ASOY SPAZIEREN GEY DANN KIKEN ALLE OIF MIR AN ICH BIN DIE SCHEYNSTE DORT.«

 

 

 


25.April 2021

Premiere an der Oper Köln

„Die Götterdämmerung für Kinder“

in einer Fassung für die Oper Köln 

von Brigitta Gillessen und Rainer Mühlbach,

arrangiert für die Oper Köln von Stefan Behrisch.

Text und Musik von Richard Wagner.

 

Die Premiere wurde am 25. April 2021 als Opernpremiere 

der Kinderoper der Oper Köln gestreamt.

 

Impressionen der Orchesterhauptprobe

unter der Musikalischen Leitung von Rainer Mühlbach,

in der Inszenierung von Brigitta Gillessen,,

auf der Bühne und in den Kostümen von Christof Cremer,

im Licht von Nicole Hungsberg spielen und singen die Protagonisten.

 

Video von Schnittmenge.de, Sandra van Slooten und Volker Maria Engel.

 

Zitat Oper Köln…

„Endlich ist das magische Gold wieder 

an seinem Ursprung, womit der böse Fluch gebannt ist. 

Walhall, die Götterburg, geht in Flammen auf, und die Menschen 

und alle Lebewesen auf der Erde 

sehen einem Neuanfang entgegen.“

 


04.März 2021

„Szenen“ mit fliegenden und badenden Darstellern…

 

Fotografieren ist immer ein Geduldspiel und 

ein Warten auf den richtigen Moment.

Auf der Bühne der Natur gibt es

keine Regieanweisungen, 

kein  Drehbuch oder Libretto.

Was passiert…passiert!

…und das musst du dann erwischen, 

Zeitlupe und Wiederholungen sind ausgeschlossen.

 

 


04.Dezember 2020

Premiere an der Oper Köln

"Die tote Stadt"

Erich Wolfgang Korngolds Oper DIE TOTE STADT

wurde am 04.Dezember als Opernpremiere der Oper Köln gestreamt…

 

Impressionen der Generalprobe der Inszenierung von Tatjana Gürbaca.

…auf der Bühne von Stefan Heyne und in den Kostümen von Silke Willret,

im Licht von Andreas Grüter spielen und singen die Protagonisten.

Video von Schnittmenge.de, Sandra van Slooten und Volker Maria Engel.

 

Was ist Vision und was ist Wirklichkeit ?

 

Oper Köln schreibt:

Der Witwer Paul kultiviert in einem ›Tempel der Erinnerungen‹ das Gedenken an seine jung verstorbene Frau Marie. Durch die Begegnung mit der Tänzerin Marietta – die Marie äußerlich zwar verblüffend gleicht, wesensmäßig jedoch ganz und gar nicht – gerät dieses nekrophile Arrangement in eine Schieflage.

Realität und Vision sind für Paul nicht mehr zu trennen.

Fehlgeleitete Projektion und Wunschdenken bedingen Eifersucht und Hass.

Schließlich steigert sich die emotional aufgereizte Auseinandersetzung

zwischen Paul und der Tänzerin bis ins mörderische Extrem.

 

 


01. Dezember 2020

 

„Written on Skin“ an der Oper Köln.

Musik von George Benjamin.

Opernpremiere im StaatenHaus…am 01.Dezember 2020

…mit Premiere als Stream am Monitor

…gesehen, aufgezeichnet und geschnitten von „Schnittmenge“

 

Musikalische Leitung hat Francois-Xavier Roth

Benjamin Lazar inszeniert.

Bühne und Kostüme sind von Adeline Caron entworfen.

Nicol Hungsberg setzt die Bühne ins Licht.

 

Das Premierengeschehen ist gefühlt ein Novum, 

aber die Probenarbeit ändert sich kaum und die Opernproduktion 

darf und kann sich frei entwickeln.

…alles auf Abstand.

Die Kreativität und das Machen stehen im Vordergrund…

 

unter dem Motto, es geht weiter.

 

Oper Köln schreibt:

 

„Written on Skin“ geht in wesentlichen Teilen der Handlung auf eine mittelalterliche Sage aus der Provence zurück. Ihr Titel ruft eine Zeit in Erinnerung, in der es sich bei jedem Buch noch um eine höchst seltene,

aus Pergament gefertigte Kostbarkeit handelte – im wahrsten Sinne des Wortes »auf Haut geschrieben«.

Die Komposition George Benjamins lässt die HörerInnen jedoch keinen Moment darüber im Zweifel,

dass es sich hier in keiner Weise um ein historisierendes Werk,

sondern um eine kompositorisch und inhaltlich moderne Setzung handelt.

 


10. Oktober 2020

„Heute Abend: Lola Blau“

 

Wiederaufnahme an der Oper Köln.

Eike Ecker inszeniert

in der Bühne und den Kostümen von Petra Möhle

im StaatenHaus Saal 3.

 

Katrin Wundsam ist erneut in der Titelpartie zu erleben…

ihr zur Seite agiert und spielt Rainer Mühlbach in der Doppelrolle Pianist/Leo...

das Akkordeon spielt Dorrit Bauerecker.

 

Als Fotograf habe ich die musikalische Szenenfolge schon mehrmals gesehen,

besser gesagt, habe sie erlebt..

...immer wieder ein Erlebnis.

Der österreichische Komponist und Dichter Georg Kreisler 

zeigt die Welt des Theaters im Spiegel der politischen und 

gesellschaftlichen Entwicklung jener Zeit.

 


03. Oktober 2020

"Die Zauberflöte"

 

Premiere an der Oper Köln 

 

Libretto 

Emanuel Schikaneder

Musik

Wolfgang Amadeus Mozart

 

 

Musikalische Leitung       

Christoph Gedschold

Szenische Einrichtung      

Michael Hampe

Bühne und Kostüme           

German Droghetti †

Adaption Bühne / Kostüm    

Darko Petrovic

Licht                      

Andreas Grüter

Video                      

Thomas Reimer

 

 

Oper Köln schreibt:

„In den Instrumenten der Zauberflöte und des Glockenspiels

versinnbildlicht sich die Macht der Musik,

mit der sich die Welt verändern lässt,

und die auch dann Wunder wirken kann,

wenn die Gesellschaft eine Krisenzeit durchläuft.“

 

Für mich ist das Fotografieren einer Produktion von Michael Hampe immer mit dem Gedanken

an meine fotografischen Anfänge verbunden...habe Mitte der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts

die ersten fotografischen Kontakte mit der Kölner Oper gehabt...

will sagen, die ersten Kontakte zu einer Oper überhaupt.

 

 

 


26. September 2020

"STABAT MATER"

 

Giovanni Battista Pergolen und Arvo Pärt

 

Musikalische Leitung  Fabrice Bollon

 

Regie       Andriy Zholdak

Bühne       Daniel Zholdak

Kostüme     Yan Zholdak

 

Theater Freiburg schreibt:

 

„Giovanni Battista Pergolesis Vertonung der „schmerzensreichen Mutter“

verleiht dem Leiden der heiligen Maria überraschend opernhaften Duktus.

Aus andächtiger Kontemplation erwachsen im Angesicht ihres toten Sohnes am Kreuz

kontrastreiche Affekte.“ 

 

 


31. August 2020-Impressionen aus einer kleinen Stadt...

Impressionen aus Soest in Westfalen…

auf der Suche nach neuen Bildern…

analog gedacht und digital fotografiert…

eigentlich “out of the box“…

bewegtes Lebensgefühl in einer Stadt… 

 

bewegte Momente sind immer Wege zu anderen Bildern…

 

 


18.Juli 2020

In Corona Zeiten macht das Theater Freiburg weiter…

hier meine fotografischen Momente der Endproben von

 

DIE SIEBEN TODSÜNDEN

Ballett mit Gesang von Kurt Weill

Text von Bertolt Brecht

Uraufführung der Fassung für 15 Spieler 

von HK Gruber/Christian Muthspiel

 

MOTHERLAND

Kata Wéber // Uraufführung

 

Musikalische Leitung Ektoras Tartanis 

Regie, Konzept Kornél Mundruczó  

Adaption Kata Wéber 

Bühne Márton Ágh, Kornél Mundruczó   

Kostüme Pia Salecker 

 

Theater Freiburg schreibt:

„Seine Inszenierung der SIEBEN TODSÜNDEN kombiniert Mundruczó mit dem Schauspiel MOTHERLAND der Autorin Kata Wéber, mit der er kontinuierlich zusammenarbeitet. Diese Uraufführung greift Weills und Brechts Thema der kapitalistischen Ausbeutung und Machtausübung innerhalb von Familien auf und führt es in unsere Gegenwart: Eine Mutter trainiert ihre kleine Tochter für eine Schönheitskonkurrenz und schreckt selbst vor drastischen Maßnahmen nicht zurück.“

 

 

Ich kann nur sagen,  hingehen, ansehen und anhören.

 

 


06. Juli 2020


Umzug aus Köln „ist Geschichte“ und ich bin in Soest angekommen.

In neuer Umgebung gibt es bald auch wieder Foto-Workshops.

 

Fotos „out of the box“.

Fotos ohne Schnörkel.

Motive sehen und wahrnehmen,

Fotos machen.

Der Moment stimmt.

Der Bildausschnitt ist gesetzt.

Das Bild ist fertig.

 

Die Software am Computer ist nur die „Dunkelkammer“,

in der die Filme entwickelt werden.

Die digitale Bildbearbeitung macht aus den Bildern keine besseren Bilder, 

wenn Moment und Ausschnitt nicht stimmen.

 

 

So sehe ich und meine Kamera fotografiert.

 


15. Juni 2020


In diesen theaterfreien Zeiten bringe ich meine andere, 

versteckte fotografische Seite an die Oberfläche. 

Tiere und Natur. 

Die Natur inszeniert sich selbst und die Akteure sind die Tiere…

Kiebitze, Störche, Kanadagänse, Nilgänse, Schwäne und Reiher, 

Nutrias und Taurusrinder inszenieren sich mit Soloauftritten und 

auch in ziemlich aggressiven Kammerspielauftritten…

immer unter der Prämisse „es muss was passieren“ …

schließlich ist meine "fotografische Heimat" das Theater.

 

Momente und Beobachtungen auf den Punkt gebracht, 

die Interaktion der Tiere untereinander immer in der natürlichen Umgebung,

oder in der Interaktion der einzelnen Tiere mit ihrer Umgebung 

auch hier gilt für mich,

ich „fotokopiere“ die Tiere und die Natur nicht für ein Biologiebuch,

sondern versuche, den Tieren einen Auftritt zu ermöglichen…

 

 

...so wie ich für Theater Programmheftfotos fotografiere.

 

 


29.November 2019


„Siegfried für Kinder“

Premiere in der Kinderoper der Oper Köln

Bildimpressionen von den Kostümproben

 

 „Nur wer das Fürchten nie erfuhr, schmiedet Nothung neu“

so singt der Wanderer…

in der Inszenierung von Brigitta Gillessen.

Musikalische Leitung hat Rainer Mühlbach, der mit Brigitta Gillessen 

diese Fassung  einer Wagner Oper für Kinder entworfen hat.

Christof Cremer hat die Bühne und die Kostüme entworfen, 

Nicol Hungsberg hat die Produktion ins Licht gesetzt.

 

 


24.November 2019


„HAMLET“

Musik von Brett Dean

Libretto von Matthew Jocelyn nach William Shakespeare

Premiere und Deutsche Erstaufführung

an der Oper Köln

 

Regie  Matthew Jocelyn

Bühne Alain Lagarde

Kostüme Astrid Janson 

Licht Christian Pinaud

 

Oper Köln schreibt…

„Das ›Story-Set‹ präsentiert sich dabei als eine Mischung 

aus psychologischem Krimi und philosophisch unterlegtem Politdrama 

vor dem gedanklichen Hintergrund der Vergänglichkeit 

der menschlichen Existenz.“

 

 

…die Storyvorlage „Hamlet“ ist immer eine fotografische Herausforderung.

 

 


09.November 2019


„The Turn of the Screw“

Premiere am Theater Freiburg.

 

Regie Peter Carp

Bühnenbild  Kaspar Zwimpfer 

Kostüme Gabriele Rupprecht

Musikalische Leitung Gerhard Markson

 

mit

Solen Mainguené, Judith Braun,

Inga Schäfer, Joshua Kohl,

Katharina Bierweiler und Thomas Heinen.

 

 

Diese Oper von Benjamin Britten zieht 

den Opernbesucher in seinen Bann und zeigt 

„eine Geschichte voller erotischer Obsessionen,

voll von „Thrill und  Suspense“…“ 

schreibt das Theater Freiburg…

und das Geschehen schraubt sich immer tiefer 

mit der Musik in die Gefühle der Zuschauer. 

 


28.August 2019


Ruhrtriennale 2019

Musiktheater

Deutschlandpremiere

 

DIDO AND AENEAS, REMEMBERED.

 

HENRY PURCELL, VERGIL, KALLE KALIMA, 

DAVID MARTON, ERIKA STUCKY

 

Landschaftspark Duisburg-Nord

in der Kraftzentrale

 

Regie und Konzept David Marton

Gitarre  Kalle Kalima

Musikalische Leitung  Pierre Bleuse

Bühne  Christian Friedländer

Kostüm  Pola Kardum

Video  Adrien Lamande

 

Mit Alix Le Saux, Guillaume Andrieux, Claron McFadden, 

Erika Stucky, Thorbjörn Björnsson, Marie Goyette

 

Eine Produktion der Opéra de Lyon (2019) 

in Koproduktion mit der Opera Vlaanderen 

und der Staatsoper Stuttgart

In Partnerschaft mit der Ruhrtriennale.

 

Die „Ruhrtriennale“ schreibt…

"Aeneas begegnet in Karthago Dido, die dort als Geflüchtete 

 aus dem syrischen Tyrus eintraf und inzwischen als Königin herrscht. 

 Die beiden entwurzelten Menschen entbrennen in Liebe. 

 Doch die Götter mahnen Aeneas an seine Aufgabe. Er soll Rom gründen. 

 Als er Dido daraufhin verlässt, tötet sie sich aus Schmerz. 

 

 David Marton inszeniert in diesem Musiktheaterprojekt 

 eine Collage des Erinnerns und Vergessens. 

 In Erdschichten verschüttet, 

 werden der Ursprungstext von Vergil, 

 die Kompositionen Kalle Kalimas und Erika Stuckys Gesang gefunden. 

 Reste Europas werden zu Echos der Oper von Purcell, 

 die als gerade ausgegrabenes und zur Gegenwart gewordenes Relikt 

 bereits wieder verschwunden ist."

 

Ich habe ich in meinem Leben schon viele Musiktheater 

Produktionen fotografiert…und immer wieder Produktionen gesehen, 

in denen Videofilme und Live-Video-Sequenzen zum Einsatz gekommen sind.

Zu technischen Anfangsproblemen vor einigen Jahren 

hat sich der Videoeinsatz und der Projektionsfläche 

als gleichwertiges Bühnenbildelement mittlerweile etabliert. 

Es sind bei "Dido and Aeneas,remembered" Live-Acts, die den Bühnenraum erweitern

und das dreidimensionale Spiel im Bühnenraum abrunden und begleiten.

Das Bühnenbild spielt plötzlich mit.

Mit dem Bewusstsein um die Technik kann die Regie 

die eigenen Ideen und Momente der Szenen hervorheben,

die Blickrichtungen des Zuschauers führen…

Emotionalität auf den Punkt bringen.

…und genau das ist dieser Produktion passiert,

perfekt passiert.

 

...mir war mal wieder "nach Schwarz-Weiss"

 


30.Juni 2019


„Tosca“ 

von Giacomo Puccini

Wiederaufnahme an der Oper Köln

 

 

Alfred Eschwé      Musikalische Leitung

Thilo Reinhard     Inszenierung

Paul Zoller        Bühne

Ulli Kremer        Kostüme

 

Es sind immer wieder nur die ganz kurzen Momente, 

die ein Bild zum Bild machen.

 

Adina Aaron spielt und singt auf der Bühne die Sängerin Floria Tosca… 

José Cura erleben wir als Maler Mario Cavaradossi auf der Bühne…

Samuel Youn lebt seinen brutalen Polizeichef Baron Scarpia…

Michael Mrosek gib sein Rollendebut als Messner…

Martin Koch verkörpert den Spoletta…

Lucas Singer spielt den Cesare Angelotti…

Yunus Schahinger den Sciaronne…

Veronica Lee hat Auftritte als Hirt und Attavanti…

 

Oper Köln schreibt

»Tosca« ist, genaugenommen, kein Musikdrama im Wagnerschen Sinn, 

sondern eher der Vorbote eines modernen Musiktheaters 

mit einer beinahe filmisch-aktionsbeladenen Handlung

um die sich die Musik biegsam und geschmeidig windet.

 

 

 


22.Juni 2019


„Je suis Jacques“

Premiere an der Oper Köln.

 

Eine Jubiläums-Offenbachiade von Christian von Götz

Uraufführung anlässlich des 200. Geburtstags von Jacques Offenbach

Musik von Jacques Offenbach

Musikalische Arrangements Ralf Soiron

 

Musikalische Leitung  Gerrit Priessnitz

Regie  Christian von Götz

Bühne  Dieter Richter

Kostüme  Sarah Mittenbühler

Licht  Andreas Grüter

 

Bilder von der Generalprobe.

 

Lindorf bringt es auf den Punkt…

»MEINE DAMEN UND HERREN, 

HIERMIT ERKLÄRE ICH DAS OPERNHAUS FÜR ERÖFFNET!«

 

…für mich ein weiterer Höhepunkt dieser Spielzeit an der Oper Köln

Szenen aus der „alten Kantine“, die von Dieter Richter für die Produktion 

neu eingerichtet wurde, im Opernhaus am Offenbachplatz, natürlich

passend zum Stück, aber andererseits, so könnte sie auch bleiben.

Wir treffen Charaktere aus den Offenbach Opern, die der Komponist

zu einem Menü eingeladen hat, und so ein Menü hat viele Überraschungen…

 

 


25.Mai 2019


„Die Zauberflöte für Kinder“

Premiere in der Kinderoper der Oper Köln

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Impressionen von der Generalprobe

 

Musikalische Leitung Rainer Mühlbach

Inszenierung  Brigitta Gillessen

Bühne und Kostüme Nele Ellegiers

Licht  Philipp Wiechert

 

»EIN MÄDCHEN ODER WEIBCHEN 

WÜNSCHT PAPAGENO SICH! 

O SO EIN SANFTES TÄUBCHEN 

WÄR' SELIGKEIT FÜR MICH!« 

So singt Papageno im 2. Akt der Oper

im StaatenHaus.

 

Die Zauberflöte habe ich oft gesehen und ist trotzdem

in jeder neuen Inszenierung immer wieder neu und anders.

Immer wieder eine Reise durchs Leben, 

Menschliches und Mystisches wird gelebt 

und am Ende der Reise steht die Hoffnung 

auf eine selbstbestimmte Zukunft…

 

 

 


19.Mai 2019


„My fair Lady“  

Wiederaufnahme-Premiere an der Oper Köln

am 19. Mai 2019

Musical in zwei Akten

nach George Bernard Shaws »Pygmalion« 

Musik von Frederick Loewe

 

Oper Köln schreibt…

„Schon die alten Griechen erzählten die Legende vom Bildhauer Pygmalion,

der eine Frauenstatue von solch überwältigender Schönheit schuf, dass er sich rettungslos

in sie verliebte. Aphrodite erwies sich gnädig, erweckte die Statue zum Leben

und gab sie Pygmalion zur Frau. 

George Bernard Shaw verwandelte den antiken Stoff in die bezaubernde Komödie »Pygmalion«,

die Alan J. Lerner und Frederick Loewe 1956 als Vorlage für ihr Erfolgsmusical »My Fair Lady« diente.

Erschuf Pygmalion sich einst eine Statue, verwandelt der Phonetikprofessor Henry Higgins

das mittellose Blumenmädchen Eliza Doolittle in eine Dame der Gesellschaft.

Nach einigen Monaten harten Kampfes mit Vokalen und Konsonanten präsentiert er sie auf einem Ball. Elizas Schönheit, ihre Sprache und ihr Auftreten lassen sie wie eine Herzogin erscheinen.

Dennoch wehrt sich der Professor hartnäckig gegen die Liebe zu seiner Schöpfung …“

 

Hilary Griffiths Musikalische Leitung

Dietrich W. Hilsdorf Inszenierung

Dieter Richter Bühne

Renate Schmitzer Kostüme

Andreas Grüter Licht

 

 


28. April 2019


„Street Scene“  Premiere an der Oper Köln

Kölner Erstaufführung im StaatenHaus…am 28. April 2019

 

Musik von Kurt Weill, eine amerikanische Oper,

die musikalischen Ausdrucksformen sind so unterschiedlich 

wie das Leben auf der Strasse in der  „lower east side“ .

New York in den 40ger Jahren des letzten Jahrhunderts…

 

…und hat sich was bis heute geändert?

 

Das Leben pur, 

wenn die Häuser keine Wände haben,

wenn sich das Leben auf der Strasse abspielt, 

wenn unterschiedliche Menschen aufeinandertreffen,

wenn die Nachbarn in der Enge alles mitbekommen…

...und mitbekommen wollen.

 

Tim Murray Musikalische Leitung

John Fulljames Inszenierung 

Lucy Bradley Regie-Mitarbeit und Einstudierung

Dick Bird Bühne und Kostüme   

James Farncombe Lichtdesign   

Valentina Golfieri Choreografie  

Tanja Fasching Dramaturgie  

 


14.April 2019


Bildimpressionen der 

Wiederaufnahmepremiere an der Oper Köln am 14. April 2019

„Jeanne d’Arc - Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna“

Dichtung vom Komponisten nach den Prozessakten von 1431

Musik von Walter Braunfels 

 

Musikalische Leitung  Stefan Soltesz

Regie Tatjana Gürbaca

Bühne Stefan Heyne

Kostüme Silke Willrett

 

Oper Köln schreibt:

Narzisstisch gestörte Fanatikerin oder von hohem Ideal durchdrungene Lichtgestalt? 

Kaum eine Biografie der vergangenen Jahrhunderte vermittelt sich so faszinierend, verstörend und skandalös wie jene der Jeanne d’Arc, der jungfräulichen Kriegerin in Männerrüstung, unter deren Anführung den französischen Truppen im sogenannten Hundertjährigen Krieg der Sieg gegen die englischen Besatzer gelang. 

Unabhängig von der Frage, was es mit jenen »Stimmen« auf sich hatte, die diesem einfachen Bauernmädchen aus der Provinz den »göttlichen« Auftrag zur Rettung des französischen Dauphins und späteren Königs Karl VII. eingaben, steht die 19-jährig als Ketzerin Verbrannte, später heilig Gesprochene als zentrale, ganz und gar menschliche Figur inmitten eines schier unglaublichen Geschehens, das sich im Spannungsfeld von religiöser Passion, nationalem Heilbringertum und politischer Intrige abspielt.“

 

Diese Woche meine zweite Premiere, die ich fotografiert habe…

und ich freue mich auf die nächste Premiere 

„Street Scene“ an der Oper Köln in den nächsten Tagen.

 

 


12.April 2019


Meine erste Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg.

Bildimpressionen von den Endproben zur

Premiere

Don Giovanni

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Lorenzo da Ponte

 

Premiere 12. April 2019

 

Musikalische Leitung   Daniel Carter

Regie und Ausstattung  Katarzyna Borkowska

Lichtdesign            Katarzyna Borkowska, Stefan Meik 

Dramaturgie            Tatjana Beyer

 

 

Theater Freiburg schreibt auf seiner Seite:

„Don Giovanni lässt sich von seiner Begierde treiben – und die Wucht seiner Begierde treibt auf denkbar unterschiedlichste Weise alle anderen. 

Giovanni hetzt in einem solchen Tempo von einem amourösen Abenteuer zum nächsten, 

dass ihm zwischendurch gar die nötige Zeit 

zum Atemholen fehlt.“ 

 

 

Wenn eine Bühnenbildnerin und Lichtdesignerin Regie führt, hat ein Fotograf viel zu tun…

 


22.März 2019


„impactzone 19“

Tanzprojekt des Zentrum für Zeitgenössischen Tanz 

Hochschule für Musik und Tanz Köln

 

Choreografien von 

Özlem Alkis (D/TRK), 

Sita Ostheimer (D),

Julio César Iglesias Ungo (D/CUB)

 

 

Sita Ostheimer stellt in „TWO“ soziale Wertesysteme in Frage und eröffnet neue Perspektiven

auf Freundschaft und Rivalität."

 

"Özlem Alkis erforscht in „Dust Devil“ die kinästhetische Erfahrung von Tanz 

und lässt Bewegung, Sound und Malerei in einen Dialog treten." 

 

"Julio César Iglesias Ungo verhandelt in „Dust Inside“ das Zusammenspiel von künstlerischer,

kultureller und nationaler Identität und lässt die Performer

zu Erzähler*innen ihrer eigenen Realität werden.“

 

…so steht es im Flyer der Musikhochschule Köln.

 

 


"Two"


"DUST DEVIL"


"DUST INSIDE"



10. März 2019


 

Wieder eine Premiere an der Oper Köln!

Bildimpressionen der Kölner Erstaufführung.

„RUSALKA“ 

...ein lyrisches Märchen…

Libretto von Jaroslav Kvapil

Musik von Antonín Dvořák

 

Nadja Loschky inszeniert auf der Bühne von Ulrich Leitner.

Irina Spreckelmeyer entwarf die Kostüme.

Musikalische Leitung hat Christoph Gedschold.

 

»ER KENNT MEIN WESEN NICHT, SPÜRT MICH ALS WELLE NUR!« (RUSALKA, I. AKT)

 

Oper Köln schreibt:

„Mit »Rusalka«, seiner mit Abstand erfolgreichsten Oper, gelang es 

dem musikalischen Meister der »Slawischen Tänze« und der Symphonie »Aus der neuen Welt« 

endlich auch seinen großen bühnendramatischen Impuls unter Beweis zu stellen.“

 

...wie man in Köln in feiner Personenregie sehen, hören und fühlen kann.

 


09.Februar 2019


Premiere an der Oper Köln !

„TOYBOX“

…eine Spielzeugkiste von Johnny Lloyd…

Uraufführung am 09.Februar 2019

 

Impressionen von einer Choreographie und Inszenierung von Johnny Lloyd,

die Tänzerinnen spielen und tanzen in den Kostümen und auf der Bühne von Christof Cremer

und im Licht von Philipp Wiechert.

Musik von Sven Kacirek.

 

Oper Köln schreibt…

 

„Durch seine jahrelange Erfahrung im Umgang mit urbanem und experimentellem Tanz sowie durch die choreografische Arbeit mit zeitgenössischen Tanzkompanien erlangte Johnny Lloyd eine einzigartige künstlerische Handschrift. Die Tänzerinnen Lisa Bless, Celine Werkhoven, Maria Demandt, Fhunyue Gao und Julia van Rooijen stellen die Geschichte dar, begleitet von Yunah Proost (Cello) und Sven Kacirek, der ein musikalisches Panorama mit einem ungewöhnlichen Instrumentarium entwirft, u.a. ist das selten eingesetzte Instrument Theremin zu hören.“

 


23.Dezember 2018


Impressionen von der Wiederaufnahmepremiere

„La Forza del Destino“

Oper von Giuseppe Verdi

am 23.Dezember 2018

 

 

„Die Macht des Schicksals“ ist eine Oper 

mit wechselnden Schauplätzen und 

einem auf mehrere Jahre angelegten Handlungsverlauf.

 

Es ist das fatale Beziehungsdrama dreier Menschen, 

das sich vor dem Hintergrund von Krieg und 

chaotischen Zeitläuften vollzieht.

 

Die Premierenfassung von Olivier Py 

bewährt sich auch angepasst auf der 

Kölner Opernbühne im StaatenHaus…

Bühnenbild und Kostüme von Pierre-André Weitz,

 

unter der musikalischen Leitung von Will Humburg.

 

 


14.Dezember 2018


 

Bühnenimpressionen von der Premiere an der Oper Köln!

„Comedian Harmonists“ 

14.Dezember 2018

 

A-cappella-Abend mit Klavier

 

Christian Raschke hat in der Ausstattung von 

Mara Lena Schönborn inszeniert,

unter der musikalischen Leitung von Rainer Mühlbach.

 

Birgit Meyer und Georg Kehren  haben moderiert 

und das Publikum mit Informationen durch den Abend der „Comedian Harmonists“ geleitet…

 

 

...und dann sangen und spielten die Sänger und der Funke des Abends flog über die Bühne ins Publikum.

Waren das gestern Abend zwei oder drei Zugaben ?

 

…am liebsten hätte das Publikum fünf oder sechs Zugaben gehört…

 


09.Dezember 2018


Premiere an der Oper Köln

mal wieder...

 

„Im weissen Rössl“

Singspiel in drei Akten

Musik von Ralph Benatzky

 

„Das ausstattungs- und personalintensive Singspiel 

»Im weißen Rössl« kam in ›schweren Zeiten‹ ans Licht der Welt: 

Die Weltwirtschaftskrise erreichte ihren Zenit, 

die Arbeitslosigkeit war hoch, 

viele Theater gingen Pleite. 

Dennoch stand vom Tag der Premiere am 8. November 1930 

im Großen Schauspielhaus Berlin bis anderthalb Jahre später 

»Im weißen Rössl« 

vierhundertsechzehn Mal das 

›Glück vor der Tür‹ 

und das Publikum durfte eintreten und seine Sorgen vergessen.“

 

Eike Ecker 

inszeniert in der Oper Köln auf grosser Bühne, 

Darko Petrovic

zaubert ein Stück Österreich auf die Bühne,

Ulrich Schulz

hat die Kostüme für das Bühnengeschehen geschaffen.

 

»DIE GANZE WELT IST HIMMELBLAU, WENN ICH IN DEINE AUGEN SCHAU!« 

 

 

„Habe ich diesmal auf einem überlagerten Agfa Film fotografiert ?

 ....wie in analogen Zeiten?“ 

 

 


21.Oktober 2018

Premiere an der Oper Köln.

 

„Die Walküre für Kinder“

 

in einer Fassung von Brigitta Gillessen und Rainer Mühlbach…

in den Kostümen und auf der Bühne von Christof Cremer...

 

In der Oper »Die Walküre« mischen sich die Schicksale 

der Götter und der Menschen.

 

HOJOTOHO! HEIAHA! HEIAHA!

 

„Der komprimierte Wagner“stoff“ von ca. 5 Stunden 

lies mir beim Fotografieren keine Zeit zum Verschnaufen…

sonst hast du bei Wagneropern schon mal Zeit, Luft zu holen..."

 

 


14. Oktober 2018

Ein ist premierenreicher Oktober…

die Spielzeiten beginnen.

 

„Salome“  

von Richard Strauss 

Premiere an der Oper Köln im StaatenHaus

 

Musikalische Leitung François-Xavier Roth

Regie      Ted Huffman

Bühne      Ben Baur

Kostüme    Annemarie Woods

 

 

Bildimpressionen von der Generalprobe.

Ein Musik-Drama…

ein intensiver Opernabend…

mit einem unerwarteten Schluss…

aber so könnte es auch gewesen sein…

 

 

 


16. September 2018

Wiederaufnahme an der Oper Köln

im StaatenHaus Saal 1

 

TURANDOT

Dramma lirico in drei Akten

Libretto von G. Adami und R. Simoni 

nach dem gleichnamigen Theaterstück von Carlo Gozzi

Musik von Giacomo Puccini 

 

Die Spielzeit 2018/19 an der Kölner Oper beginnt mit der Wiederaufnahme von TURANDOT

 

MUSIKALISCHE LEITUNG  Claude Schnitzler

INSZENIERUNG Lydia Steier 

KOSTÜME Ursula Kudrna 

BÜHNE UND VIDEO Momme Hinrichs und Torge Møller

 

„Es sollte Puccinis letzte Oper bleiben, und in keinem seiner Werke stellt sich die Annäherung 

des zentralen »Liebespaares« aneinander gefahrvoller und rätselhafter dar als hier. 

Fragile emotionale Zustände kontrastieren in seiner exotischen, ostasiatisches Flair entfaltenden »Turandot« 

mit größtmöglicher Kraft- und Prachtentfaltung…“ so schreibt Oper Köln.

 

Musikalisch und spielerisch ein intensiver und grosser Opernabend...aller Beteiligten !!! Punkt.

Ein Opernabend, die neue Spielzeit zu beginnen und Lust auf mehr macht.

 

Diese Turandot ist erst die zweite Turandot-Produktion, die ich in den vielen Jahren, in denen ich Opern fotografiere. Kaum zu glauben. Meine erste Turandot-Inszenierung, die ich fotografiert habe,

inszenierte Jean-Pierre PonelleIch glaube, das war Mitte der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts...

mit Berit Lindholm als Turandot und Placido Domingo als Calaf...

 

 

 

 


24.Juni 2018

Premiere an der Oper Köln

im StaatenHaus Saal 2

 

IL MATRIMONIO SEGRETO

 

Dramma giocoso per musica in zwei Akten 

Libretto von Giovanni Bertati nach der Komödie "The Clandestine Marriage"

von George Colman und David Garrick

 

Musik von Domenico Cimarosa (1749 - 1801) 

Übernahme einer Produktion der Festwochen der Alten Musik Innsbruck

 

MUSIKALISCHE LEITUNG Gianluca Capuano

INSZENIERUNG Renaud Doucet 

BÜHNE & KOSTÜME  André Barbe 

 

Oper Köln schreibt..

„Cimarosas Librettist Giovanni Bertati griff auf die englische Komödie »The Clandestine Marriage« zurück, die wiederum von William Hogarths Stichen inspiriert wurde. Bertati milderte die beißende Satire der englischen Vorlage und näherte das Stück der italienischen Komödie an. »Il matrimonio segreto« ist ein liebenswert empfindsames Stück, das bis heute nichts von seinem Reiz eingebüßt hat. Cimarosas Typen stammen zwar aus dem Arsenal der Commedia dell’arte, doch sind seine Figuren nicht nur einseitig komisch, sondern um die Fähigkeit zu wahren Gefühlen erweitert.“

 

Für mich hat diese Oper "Die heimliche Ehe" eine weitere Bedeutung, es ist die erste Oper,

die ich Mitte der Siebziger Jahre in der Inszenierung von Michael Hampe in Köln fotografiert habe

…mit Christina Laki, Barbara Daniels, David Kuebler und Carlos Feller natürlich.

 

Seitdem ist Opernfotografie…Theaterfotografie…mein Ding

damals war ich im 2. Semester meines Fotografie-Studiums.

 

Ich möchte, dass meine Bilder von der Bühne Momente von Menschen 

so festhalten als seien es Schnappschüsse.

Also authentische Bilder, wie ich sie bei einer Reportage auch

sehen und fotografieren könnte...also reine Streetphotography.

 

 


April / Mai 2018

Anlässlich des 100.Geburtstags von Bernd Alois Zimmermann 

zeigt die Oper Köln

„Die Soldaten“.

 

Premiere an der Oper Köln am 29. April 2018.

Carlus Padrissa (La Fura dels Baus) inszeniert,

Roland Olbeter stattet die Bühne aus,

Chu Uroz steht für das Kostümdesign und für die 

Choreografie zeichnet Mireia Romero Miralles verantwortlich.

 

Zimmermanns Idee einer „Kugelgestalt der Zeit“ 

steht im Vordergrund der Inszenierung,

in der Vergangenheit, Gegen­wart und Zukunft gleichzeitig stattfinden

und untrennbar miteinander verknüpft zu verstehen sind.

Das Publikum sitzt innerhalb der „Kugel“ und 

die Bühne befindet sich in der Horizont-Seh-Linie der Zuschauer,

die sich auf Drehstühlen in Richtung des Bühnengeschehens mitdrehen können. 

 

 



März 2018

 

... habe das erste Mal in Zürich an der Oper fotografiert...

 

Die Oper Zürich schreibt zur Premiere über dieses Stück…

„Dieses Musiktheaterwerk beschäftigt sich 

mit Texten, Figuren und Situationen aus dem Lebenskosmos 

des hochbegabten Dichters Nikolaus Lenau und 

spiegelt diese in Visionen, Gedankenblitzen und Traumbildern wider. 

Für die szenische Umsetzung der 

23 schlaglichtartig gefassten «Lebensblätter» 

zeichnet Andreas Homoki verantwortlich.“

 

Andreas Homoki ist Intendant des Hauses und der Regisseur von LUNEA.

Die ersten Inszenierungen von Andreas Homoki 

habe ich schon vor gut 30 Jahren in Köln an der Oper fotografiert.

 

Die neue Zusammenarbeit war für mich spannend….

und emotional vermengt mit Gedanken 

an die Anfänge meiner Theaterfotografie

an der Kölner Oper.

 

 


Februar 2018

Premiere der Oper Köln 

in der Aussenspielstätte am Offenbachplatz.

 

„DER KAISER VON ATLANTIS ODER DIE TOD-VERWEIGERUNG“

Spiel in einem Akt von Peter Kien 

Musik von Viktor Ullmann (1898 - 1944)

 

Regie führt Eike Ecker, 

Kostüm und Bühne sind von Darko Petrovic,

 

Musikalische Leitung hat Rainer Mühlbach.

 

„Die Seelen nehmen kann nur ich!“ 

sagt der Tod.

 

Viktor Ullmann floh 1933 vor den Nazis nach Prag,

wo er sich als Musikkritiker und Komponist

eine neue Existenz aufbauen konnte.

Im September 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert, 

am 18. Oktober 1944 in Auschwitz umgebracht. 

 

„Allen Entbehrungen im Ghetto Theresienstadt zum Trotz 

entwickelten sich breit gefächerte kulturelle Aktivitäten.

Ein Versuch, unter den grauenhaften Lebens­bedingungen

Würde, die eigene Identität und Hoffnung zu bewahren. 

Ullmann komponierte im Lager.

Aus seinen beiden letzten Lebensjahren 

haben sich 33 Werke erhalten. 

Als bedeutendstes Werk

»Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod­-Verweigerung«

Die Oper entstand 1943, Librettist war Peter Kien, 

der ebenfalls 1944 in Auschwitz ermordet wurde.“