Unter „dailyworx“ werde ich in unregelmäßigen Abständen 

über meine Arbeit berichten. 

Über meinen Job und Foto-Technik schreiben,

und über meine Einstellung zur Fotografie… 

wie ich mit ihr umgehe und wie ich,

der ich tief aus der analogen Zeit komme,

seit Jahren nur noch digital fotografiere…

immer mit dem Gedanken, das Foto sollte fertig sein, 

wenn es fotografiert ist.

Die Belichtung und der Ausschnitt stehen 

im Moment der Aufnahme fest.

Die Nachbearbeitung steht niemals im Vordergrund…

und im Hinterkopf habe ich sie schon gar nicht.


April 2018

„Mosè in Egitto“

 

Premiere in der OperKöln…im StaatenHaus…am 08. April 2018

 

Bildimpressionen einer szenische Version, 

die auch das Figurentheater zum Bestandteil des Spiels werden lässt.

Musik und Bühnenspiel verschmelzen mit dem Figurentheater 

über Livevideo und Videoeinspielungen zu einem Ganzen.

 

Musik von Gioacchino Rossini 

Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen

Musikalische Leitung: David Parry 

Regie: Lotte de Beer 

Ausstattung: Christof Hetzer 

Figurentheater: Theaterkollektiv Hotel Modern 

 

OperKöln schreibt: 

„Rossinis azione tragico­sacra »Mosè in Egitto«, 

die den biblischen Stoff von der Befreiung der Hebräer 

aus der ägyptischen Gefangenschaft auf die Bühne bringt, 

wird nicht nur handlungsmäßig, sondern auch 

in der musikalischen Struktur vom Gegensatz 

»gottgefällige Hebräer – heidnische Ägypter« 

bestimmt.“

 

 


März 2018

 

... habe das erste Mal in Zürich an der Oper fotografiert...

 

Die Oper Zürich schreibt zur Premiere über dieses Stück…

„Dieses Musiktheaterwerk beschäftigt sich 

mit Texten, Figuren und Situationen aus dem Lebenskosmos 

des hochbegabten Dichters Nikolaus Lenau und 

spiegelt diese in Visionen, Gedankenblitzen und Traumbildern wider. 

Für die szenische Umsetzung der 

23 schlaglichtartig gefassten «Lebensblätter» 

zeichnet Andreas Homoki verantwortlich.“

 

Andreas Homoki ist Intendant des Hauses und der Regisseur von LUNEA.

Die ersten Inszenierungen von Andreas Homoki 

habe ich schon vor gut 30 Jahren in Köln an der Oper fotografiert.

 

Die neue Zusammenarbeit war für mich spannend….

und emotional vermengt mit Gedanken 

an die Anfänge meiner Theaterfotografie

an der Kölner Oper.

 

 


Februar 2018

Premiere der Oper Köln 

in der Aussenspielstätte am Offenbachplatz.

 

„DER KAISER VON ATLANTIS ODER DIE TOD-VERWEIGERUNG“

Spiel in einem Akt von Peter Kien 

Musik von Viktor Ullmann (1898 - 1944)

 

Regie führt Eike Ecker, 

Kostüm und Bühne sind von Darko Petrovic,

 

Musikalische Leitung hat Rainer Mühlbach.

 

„Die Seelen nehmen kann nur ich!“ 

sagt der Tod.

 

Viktor Ullmann floh 1933 vor den Nazis nach Prag,

wo er sich als Musikkritiker und Komponist

eine neue Existenz aufbauen konnte.

Im September 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert, 

am 18. Oktober 1944 in Auschwitz umgebracht. 

 

„Allen Entbehrungen im Ghetto Theresienstadt zum Trotz 

entwickelten sich breit gefächerte kulturelle Aktivitäten.

Ein Versuch, unter den grauenhaften Lebens­bedingungen

Würde, die eigene Identität und Hoffnung zu bewahren. 

Ullmann komponierte im Lager.

Aus seinen beiden letzten Lebensjahren 

haben sich 33 Werke erhalten. 

Als bedeutendstes Werk

»Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod­-Verweigerung«

Die Oper entstand 1943, Librettist war Peter Kien, 

der ebenfalls 1944 in Auschwitz ermordet wurde.“

 

Zitat Oper Köln

 

 


Januar 2018

Besuch im MECC in Maastricht…

Interclassics…diesmal mit Kamera...

einfach mal so aus der Hüfte geschossen…

ein Fotograf erfindet sich neu…

macht sich mit neuer Materie vertraut...

Fotos machen ohne Studio…

in den Fotos Auto-Design lebendig werden lassen…
die schönsten Rundungen haben die Jaguars...

die alten…

 

die schwarzen…

 


Dezember 2017

"Kunst muss (zu weit gehen) oder der Engel schwieg"

 

Premiere an der Kölner Oper am 09. Dezember 2017…

dokupoetisches Instrumentaltheater für 16 InstrumentalVokalSolistInnen… 

drei Sängerinnen…KindersolistInnen…vorproduzierte Zuspiele und Live-Elektronik 

auf die Wuppertaler Rede Die Freiheit der Kunst (1966)… 

und andere Texte Heinrich Bölls…

sowie Erzählungen der Mitwirkenden…

Musik von Helmut Oehring…

Musiktheaterproduktion mit der Librettistin und Coregisseurin Stefanie Wördemann 

und Sounddesigner und Klangregisseur Torsten Ottersberg…

Auftragswerk der Oper Köln in Kooperation mit dem Ensemble Musikfabrik…

 

»WAS SIE (DIE KUNST) BRAUCHT, 

EINZIG UND ALLEIN, IST MATERIAL - 

FREIHEIT BRAUCHT SIE NICHT, 

SIE IST FREIHEIT.« 

 

(HEINRICH BÖLL, 1966)

 

Momentaufnahmen der Endproben im StaatenHaus

 


November 2017

„Die Liebe ist der Herzschlag des ganzen Universums.

so singt Alfredo im 1. Akt.

 

„La Traviata“ an der Oper Köln.

 

In der Regie von Benjamin Schad 

und auf der Bühne von Tobias Fleming 

spielt und singt Olesya Golovneva in den

Kostümen von Ingrid Erb die Violetta Valéry…

 

was man von der Seitenbühne doch fotografieren kann…

Impressionen von der Vorstellung am 03. November 2017.

 

 


22.Juli 2017

Samstag war Foto-Workshopzeit und

“KölschGraffiti“ das Thema…

 

on location inszenierte Portraits  fotografieren…

„unplugged“ mit vorhandenem Licht und Systemblitz…

der Grafitti-Hintergrund fliesst gestalterisch in das Motiv ein…

Brennweite, ISO, Belichtungszeit und Blende sind die Basics für die Aufnahmen…

die Farbtemperatur wird plötzlich ganz wichtig…

Modellführung und Modellansprache helfen beim Fotografieren…

Kleinigkeiten entscheiden oft...

vorhandenes Licht richtig einschätzen und darauf reagieren…

Schärfe und Unschärfe sehen… 

Farbe sehen und in schwarz-weiss denken…

alles schon bei der Aufnahme… 

 

dann ist das Foto fast fertig, wenn es gemacht ist…

 


13. Juni 2017

"Fremde unter Fremden"

...ein emotionaler, unpolitischer Abend

 

 

Oper Köln im StaatenHaus…

Impressionen der Premiere 

im Saal drei, 

der für mich als Fotograf immer mehr zu einem Raum wird,

in dem Besonderes passiert …

wo Diamanten entstehen, geschliffen und  präsentiert werden…

„Fremde unter Fremden“ ist ein Abend, 

der den Besucher tief berührt.

 

In der Fremde daheim

wo ich viele

fremde Freunde

liebe

 

so schreibt Rose Ausländer.

 

 


27.Mai 2017

Workshop im Eisenbahnmuseum !

...in Darmstadt-Kranichstein für FOTOGENA...

 

In kleiner Gruppe haben wir die besondere Location und Situation genutzt, 

um Bilder von Menschen zu erstellen…

losgelöst von den althergebrachten Vorstellungen der normalen "meisterlichen" Portraitfotografie…

bei der es den meisten Fotografen nur um die Abbildung des Kopfes geht…

aber hier galt es, Bilder filmisch zu inszenieren…in Schwarz-Weiss und in Farbe…

alles wie ein zufälliges Aufeinandertreffen von Fotograf und Modell…

das Modell ist mehr Schauspieler als „nur“ Modell…

welche Kamerafeatures muss und kann ich einstellen, damit ich mich mehr 

als „Regisseur“ um das Modell und die Szene kümmern kann…

 

damit „filmische“ Bilder entstehen…

 


22.April 2017

Workshop im Automuseum !

...bei ROSENGART in Bedburg-Rath am 22.April 2017…

 

Der Fotograf rutscht in ein anderes Zeitalter…

und man trifft sich in einer anderen Zeit wieder…

und plötzlich werden die Fotos auch anders…

sicher digital, aber analog angemacht ...

das ist Fotografie pur…ohne Hilfsmittel…

nur mit einer Idee von Schärfe und Unschärfe…

Licht sehen in Chrom und Glas...

für Fotografen eine mentale Auseinandersetzung mit dem Graukeil…

Grautöne und Korn..."unplugged"...

 

 


09.April 2017

Oper Köln

Wiederaufnahmepremiere im Staatenhaus

 

»IM GESCHICK, DAS MICH VERNICHTET, IST DER TOD FÜR MICH GEWINN!«

(LUCIA DI LAMMERMOOR, II. AKT)

 

Impressionen der Wiederaufnahmepremiere an der Kölner Oper.

„Lucia di Lammermoor“ eine Oper von  Gaetano Donizetti.

 

"Es ist die Geschichte von Lucia, die sich im Beziehungsgeflecht dreier Männer 

verirrt und einen von ihnen in – so scheint es – verwirrtem Zustand ermordet, 

 

in einer Zeit politischen Umbruchs."

 

Oper ist in allen Belangen ...zeitlos.

 

 


28. März 2017

 

OPER KÖLN

Am Wochenende ist der Opernkosmos#06 erschienen…

 

Musik machen…

 

aus ein paar geplanten Seiten wurden dann doch 18 Seiten Editorial…

näher können die Parallelen zwischen Musik und Fotografie nicht sein…

beide verlangen auf  d e n  einen Punkt zu kommen…

der Ton ist dann weg, aber das Foto bleibt…

tonlos, aber nicht weniger nachhaltig…

Fotografie pur…gesehen und gemacht…

Musik pur…gehört und gemacht.

Motive fotografiert und auf den Punkt gebracht,

 

mehr nicht,

der Moment macht das Bild.

 

 


17. März 2017

Habe heute neue Workshop ins Netz gestellt.

 

Meinen „Workshoppern“ sage ich oft…

 

…wir sollten Bilder machen

…keine durch Software weichgespülten Allerweltsprodukte generieren

…wir sollten authentisch sein und unsere eigenen Bilder machen

…auf der Suche sein, den eigenen Stil zu finden

…wir sollten Fotos nicht nachmachen

…das fotografische Ich suchen

…Bildermachen hat nichts mit analog und digital zu tun 

 

…und meinen Kunden sage ich das auch oft.

 

In der Galerie ein paar szenische Buchillustrationen.

 

 



27. Januar 2016


„LULU- Das wahre Tier, das wilde, schöne Tier“

eine Fotoausstellung…

fotografiert wie gesehen...


...hier folgen jetzt die Bilder aus dem Jahre 1990...analog und schwarzweiss...getanzt vom Tanz-Forum Köln...


...hier die Bilder der LULU Produktion aus dem Jahr 2015 an der Oper in Halle mit dem Ballett Rossa...